Hin und wieder zurück…

8 09 2010
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Mittwoch 08. September 2010

Für den heutigen Morgen hatten wir uns ausnahmsweise mal keinen Wecker gestellt. Schließlich gehört Ausschlafen ja auch irgendwie zum Urlaub dazu. Allerdings waren wir dann doch schon um halb neun hellwach. Langsam machten wir uns fertig und brachen gegen halb zehn auf. Das Wetter war unverändert zu dem von gestern. Starke Bewölkung und Temperaturen um die 15 Grad. Unser erstes Ziel war das US Postal Service Office, um uns dort Briefmarken zu besorgen. Die dazu gehörigen Postkarten hatten wir bereits am Montag gekauft und geschrieben, bisher jedoch noch nicht die Zeit gefunden, diese auch abzuschicken.

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Vom Postoffice ging es dann mit dem Bus runter in den Hafen. Am Fisherman´s Wharf wollten wir zunächst frühstücken. An der Küste entlang liefen wir langsam Richtung Pier 39, vorbei am Ghirardelli Square, einer ehemaligen Schokoladenfabrik. Die Schokolade ist in San Francisco immer noch die Nr.1. Beim nächsten Starbucks machten wir dann unseren Frühstücksstopp. Mit Sandwich, Bagel und Banane gestärkt liefen wir weiter in die bereits eingeschlagene Richtung. Am Pier 39 angekommen beobachteten wir die Seelöwen, die sich dort in der schwachen Sonne rekelten. Dicht gedrängt schubsten sie sich gegenseitig von den Stegen. Nach einer kleinen Runde über den Pier und dem Besuch des Hard Rock Cafés hieß es für uns jedoch schon wieder Rückkehr zum Hotel. Ich hatte leider mein Handy im Zimmer vergessen und wollte es nicht einfach so offen rumliegen lassen. Mit der Linie F und dem Bus ging es also Retour. Am Hotel angekommen fand ich mein Handy dann auch dort, wo ich es hatte liegen lassen.

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Vom Hotel aus spazierten wir über die Chestnut Street, die in der Nähe unsere Unterkunft verläuft, in der Hoffnung, dort etwas zum Mittagessen zu finden. Mittlerweile hatten wir schon 13 Uhr und unser Frühstück war bereits aufgebraucht. Leider blieb unsere Suche erfolglos. Wir entschieden uns von der Fillmore Street zum Alamo Square zu fahren, wo die bekannten bunten Häuser (Painted Ladies) stehen. Nach einer 20-minütigen Fahrt und einer kleinen Bergtour standen wir dann auch endlich in dem schön angelegten kleinen Park und bestaunten die alten viktorianischen Häuser. Auf einer der vielen Bänke legten wir ein Päuschen ein. Da unsere Mägen aber immer noch nicht gefüllt waren fuhren wir mit dem nächsten Bus zur Market Street. Im selben Foodcourt wie gestern fanden wir nach laaaaanger Entscheidungslosigkeit doch noch etwas Essbares.

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Direkt gegenüber der Mall startet die Cable Car Linie Powell-Hyde, die einmal durch die ganze Stadt bis zum Fisherman´s Wharf führt. Dieses Erlebnis wollten wir an unserem letzten Tag in San Francisco gerne nochmal mitnehmen. Die Schlange vor der Endstation hielt sich noch in Grenzen und so stellten wir uns einfach mal an, ohne zu wissen, dass wir sehr viel länger dort stehen würden, als gedacht. Nach einer Wartezeit von ungefähr 5 Minuten fuhr mit pompösem Lärm eine Leiter des San Francisco Fire Department auf unsere Straße und blieb in 300m Entfernung stehen. Zu unserem Leid blockierte das Fahrzeug dadurch die Strecke der Cable Cars. Es dauerte über eine halbe Stunde, bis sich die Leiter endlich wieder in Bewegung setzte. Mittlerweile hatten sich an der Endstation 5 Wagen angesammelt. Wir konnten auf dem nächsten Car Plätze ergattern.

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Die Fahrt verlief durch die ganze Stadt und wir genossen es nochmal einen schönen Überblick über San Francisco zu bekommen. Von der Hyde Street liefen an der Küste entlang zum Fort Mason. Wie der Name schon sagt, ein ehemaliges Fort, in dem heute unter anderem eine Jugendherberge untergebracht ist. Vorbei an den Gebäuden und durch den angrenzenden Park zog es uns zur Haltestelle des Bus Nr. 28, der uns zur Golden Gate Bridge bringen sollte. Mittlerweile hatten wir 18 Uhr. Der Wettergott meinte es äußerst gut mit uns. Als wir an der Hyde Street ausstiegen, war die Golden Gate Bridge noch halb in Nebel und Wolken verhüllt. Bei unserer Ankunft hatten sich die meisten Wolken jedoch verzogen, sodass wir noch einige schöne Fotos machen konnten. Auch der Blick auf Alcatraz und San Francisco ist atemberaubend. Zu Fuß gingen wir einige hundert Meter über die Brücke, ehe wir den Heimweg antraten. Der direkt an der Brücke ansässige Souvenirshop konnte uns aber nicht von einem Kauf überzeugen. Das Angebot war auch stark überteuert. Den Bus, der uns bis fast vor unser Hotel brachte, erwischten wir so gerade eben noch. Alles in Allem war es ein schöner Abschluss für einen tollen Aufenthalt in San Francisco.

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