Kalter Tag…

14 09 2010
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Montag, 13. September 2010

Heute wollten wir den Tag etwas ruhiger angehen und dem entsprechend auch mal ausschlafen. Einen Wecker hatten wir also nicht gestellt. So wurden wir auch erst um 9 Uhr wach. Der erste Blick aus dem Fenster erfüllte uns nicht mit Sonnenschein. Eine graue Decke zog über uns her. Die Temperaturen hielten sich auch in Grenzen. Aufgrund des schlechten Wetters blieben wir noch etwas im Bett liegen und machten einfach mal nichts. Eine erholsame Abwechslung, wo wir sonst doch schon immer um diese Uhrzeit unterwegs waren.

Gegen 10.30 Uhr packte uns dann aber der Hunger und so entschlossen wir uns, doch endlich mal das Hotelzimmer zu verlassen. Für die Nahrungsaufnahme durfte der örtliche Starbucks herhalten. Nach dem Frühstück spazierten wir ein Ründchen an den ansässigen Läden vorbei. Der nächste Stopp führte uns zum Meer, wo Surfer versuchten im eiskalten Wasser die Wellen zu bezwingen. Der Wind fegte uns um die Ohren. Richtig kalt war es aber nicht mehr, weshalb wir auch auf unsere Jacken verzichteten. Die Pullover hielten wir aber an. Mittlerweile traute sich auch die Sonne etwas mehr heraus.

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Nach dem Strandspaziergang steuerten wir wieder unser Zimmer an, um uns in erster Linie mögliche Aktivitäten für den Nachmittag im Internet herauszusuchen. Eigentlich hatten wir nämlich besseres Wetter für Pacifica eingeplant und wollten mehr Zeit am Strand verbringen. Das Wetter ließ dieses aber nicht zu. Zu unserer Enttäuschung mussten wir feststellen, dass in und um Pacifica nicht viel los ist. Letztendlich viel die Entscheidung auf Palo Alto, ein kleines Städtchen an der San Francisco Bay. Diese Entscheidung fiel hauptsächlich aufgrund unserer knurrenden Mägen. In der Zwischenzeit hatten wir nämlich 14 Uhr durch. Da das Frühstück eher spärlich ausfiel, holte uns der Hunger schnell wieder ein. Warum dann also Palo Alto? Da gibt es IKEA und wir wollten endlich mal wieder was Vernünftiges essen, etwas, das nicht mit Burgern, Sandwiches, Pizzen o.Ä. zu tun hat.

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Auf dem Parkplatz angekommen liefen wir auch geradewegs in Richtung Restaurant. IKEA ist hier in den USA eigentlich nicht viel anders, als bei uns in Deutschland. Den ersten Unterschied, den wir feststellen durften war der, dass es in Amerika keine Salzkartoffeln zu den Köttbular gibt, sondern einen klumpigen Kartoffelbrei. Wir orderten unsere Fleischbällchen dann lieber mit Pommes. Die schwedischen Kügelchen schmecken wie die in Deutschland. Allerdings werden diese hier wohl mehr gekocht, als gebraten. Die Konsistenz war etwas labbriger. Nach dem Mittag folgte der Rundgang durch den Laden. Man fühlte sich ein bisschen nach Duisburg oder Essen versetzt. Nachdem wir die Kassen hinter uns gelassen hatten, folgte der obligatorische Hotdog (für 50 Cents!). Leider ist die Auswahl der Beläge nicht so umfangreich, wie in Deutschland. Es gibt Ketchup und Gurken aus Tüten.

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Im Anschluss unseres Abstechers nach Schweden schauten wir uns noch ein wenig Palo Alto an, ehe wir wieder gegen 17 Uhr den Rückweg antraten. Die Wolken hatten sich mittlerweile komplett aufs Meer zurückgezogen. Nach einem kurzen Aufenthalt auf dem Zimmer liefen wir wieder runter zum Strand, um uns die untergehende Sonne anzuschauen. Mit Picknickdecke und Proviant bewaffnet erklommen wir den felsigen Teil der Küste und genossen den Blick aufs Meer.

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Nach einer halben Stunde zogen allmählich wieder Wolken auf, die uns letztendlich den schönsten Teil des Sonnenuntergangs vermasselten. Wir verließen den Strand aber nicht, ehe wir unsere Füßen ein Mal in den Pazifik gesteckt hatten. Das Wasser war eisig und uns kam die Frage auf, wie man in diesem Wasser nur Surfen kann. Den Rest des Abends verbrachten wir auf dem Zimmer. Morgen geht’s weiter nach Santa Cruz.



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