New York Marathon

2 09 2010
IMG_6639
Mittwoch 01. September 2010

Die zweite Nacht in New York war wesentlich erholsamer, als die erste. Wir haben viel besser und vor allem mehr geschlafen. Um 8.30 Uhr verließen wir das Hotel mit dem Ziel Brooklyn Bridge. Nach ein paar Irrfahrten und mehrmaligem Umsteigen stiegen wir dann auch endlich gegen 10 Uhr in Brooklyn aus. Gefrühstückt hatten wir bis dato noch nichts. Allerdings hatten wir bei dem heißen Wetter auch bisher keinen Hunger verspürt.

Den langen Weg über die Brooklyn Bridge, mit dem beeindruckenden Blick auf die Skyline von New York, nutzten wir immer wieder mal für den einen oder anderen Schnappschuss. Häufig musste man jedoch erst Horden von Joggern und Fahrradfahrern vorbeilassen, bis man in der Lage war, sein gewünschtes Foto zu schießen.

Nach einer guten ¾ Stunde hatten wir Manhattan erreicht. An der City Hall legten wir eine Verschnaufpause ein und legten unsere Füße auf die Bänke. So langsam kam bei uns auch der Hunger auf. Schließlich hatten wir immer noch nichts gegessen und der Zeiger näherte sich bereits der 11. Das Schöne an New York ist, dass man nie weit laufen muss, um einen kleinen Snack einnehmen zu können. An jeder Straßenecke stehen die kleinen Wagen, an denen es Hotdogs, Pretzels , kalte Getränke uvm. für ein paar Dollar zu erhalten sind. Mona hatte sich für ein Hotdog „Frühstück“ entschieden und bestellte sich ein Brötchen. Ich nahm nichts. Ein paar Meter weiter erblickten wir das Schild von Dunkin Donuts.

CIMG0397
Da konnte ich wiederum nicht mehr wiederstehen und holte mir zwei Donuts, die hier viiiiiiiel billiger sind, als in Deutschland (99 Cents, egal welcher). Mein Magen dankte es mir und hörte auf zu knurren.  Von der nächsten Subway Station fuhren wir dann in das Viertel SOHO (South of Houston Street). Dieses Viertel ist für seine Designer Boutiquen bekannt. Gemütlich schlenderten wir über die mit Bäumen gesäumten Straßen. Zuvor mussten wir noch Stopp bei einem meiner persönlichen Highlights in SOHO machen. Der Ghostbusters-Wache (Siehe Fotos).

Den Store von Olily, in dem Mona gerne etwas gestöbert hätte, fanden wir leider verwaist auf. Ein Schild mit der Aufschrift „Store for rent“ war das einzige, was im Schaufenster hing. Mittlerweile taten Mona so sehr die Beine weh, dass für Sie der Ausflug beendet war. Obwohl wir schon auf dem Weg nach Vapiano (Union Square) waren, entschieden wir uns dazu, lieber das Hotel aufzusuchen, wo wir erst mal gut zwei Stunden Pause machten.

Gegen 16 Uhr hielten wir es aber nicht mehr im Hotelzimmer aus. Monas Beine waren wieder OK und eine Runde um den Block war zeitlich noch drin, ehe wir uns um 19 Uhr für Musical fertig machen mussten. Da wir ja noch nichts richtiges gegessen hatten, suchten wir Sbarro auf. Eine italienische Fastfoodkette hier in New York, die erstaunlich leckere Pizzen macht. Mit vollem Bauch und frischen Beinen zog es uns auf die 5th Avenue. Die Einkaufsstraße von New York. Neben der St. Patricks Cathedral besuchten wir auch das Rockefeller Center.

CIMG0422
Im LEGO-Store habe ich mich dann mit einem netten Verkäufer ausgiebig über die Feuerwache von Lego unterhalten. Genial ist auch die 3D-Box von Lego. Ein Gerät, dass einem das gewünschte LEGO-Objekt in 3D Anzeigt, wenn man den entsprechenden Artikel vor die Kamera hält. Das Gebäude wird im Bildschirm direkt auf den Karton projiziert. Dreht man den Karton, dreht sich auch das Gebäude. Ich habe es natürlich mit der Feuerwache ausprobiert!

Wieder im Hotel zurück, zogen wir uns kurz für das Musical um und holten die Karten vom Box Office ab. Bevor das Theater aufmachte, drehten wir eine kleine Runde über den für uns bereits zur zweiten Heimat gewordenen Times Square. Wieder zurück am Theater hatte dieses immer noch nicht geöffnet (eine ¾ Stunde vor Beginn!!). Da auch noch keine Schlange zu sehen war, stellten wir uns vor den Eingang. Nur wenige Augenblicke später ging auch schon die Tür auf und eine Dame bat uns einzutreten. Um im Minskoff Theater zum Zuschauerraum zu gelangen, muss man eine sehr lange Rolltreppe hochfahren.

CIMG0459
Im Rücken hängt dann ein riesiger Löwenkopf aus Holz. Der Blick aus dem Foyer auf den Broadway ist beeindruckend. Eine weitere Rolltreppe weiter oben gelangten wir zu unserem Eingang („door five please“). Der Blick von den Plätzen war spitze. Das Theater ist um einiges kleiner, als das in Hamburg. Der gleichen Meinung war auch eine deutsche Familie, die eine Reihe vor uns saß. Neben mir saß eine Mutter mit Kind aus Österreich. Das Musical wurde dann aber doch in englischer Sprache aufgeführt. Wie wir beide finden, die bessere Sprache für die Musik.

Überwältigt von der Aufführung drehten machten wir noch einen Abstecher zum Drogeriemarkt unseres Vertrauens, um uns noch mit Getränken für die Nacht einzudecken, ehe wir im Hotel unser Bett aufsuchten.

CIMG0462


Aktionen

Informationen

Schreib einen Kommentar

Du kannst diese Tags verwenden : <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>