San Francisco – Oakhurst

10 09 2010
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Donnerstag, 09. September 2010

Den meisten Teil des heutigen Tages verbrachten wir im Auto. Von San Francisco ging es über Milpitas nach Oakhurst, wo wir die nächsten drei Tage übernachten werden. Um 7.30 Uhr ging der Wecker. Da wir die Koffer bereits am Abend zuvor gepackt hatten, ließen wir uns ordentlich Zeit und brachen gegen 8.30 Uhr auf. Das Auschecken verlief einwandfrei und so steuerten wir unser letztes touristisches Ziel in San Francisco an. Die Crokedest Street in San Francisco. Dieses Teilstück der Lombard Street, auf der sich auch unser Hotel befand, ist aus allerlei Filmen und TV-Serien bekannt und die einzige Straße in San Francisco, die in Serpentinen verläuft. Von unserem Hotel aus waren es keine 2 km bis zum 8-kurvigen Teilstück zwischen Hyde und Leawenworth Street. Am Fuße der Serpentinen parkten wir das Auto, um noch ein paar Erinnerungsfotos zu schießen, ehe wir nach Milpitas aufbrachen.

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In Milpitas wollten wir die Great Mall oft he Bay besuchen. Vor allem anderen zog uns der dort ansässige Abercrombie & Fitch Outlet an. Zunächst mussten wir aber erst mal aus San Francisco herausfinden. Das Navi war dabei leider keine große Hilfe, da sich dieses in der Häuserschlucht des Financial Districts nicht für eine Route entscheiden konnte. Irgendwie schafften wir es aber doch auf die Oakland Bay Bridge. Nach gut einer Stunde Fahrt bogen wir auf den riesigen Parkplatz vor der Mall in Milpitas ein. Zielstrebig suchten wir den A&F Outlet Store auf. Dieser war aber eine einzige Enttäuschung. Das Sortiment war durchweg hässlich. Im Laden selbst herrschte absolutes Chaos. Das komplette Gegenteil zum Store in San Francisco. Mit leeren Händen zogen wir weiter durch die Great Mall und nahmen bei Starbucks unser verspätetes Frühstück (11.00 Uhr) ein. Es dauerte sehr lange, bis der Eindruck vom ersten Laden wieder aus unseren Köpfen verschwand. Der Großteil der Stores war für uns unattraktiv. Erst die Outlets von American Eagle und GAP konnten uns wieder besser stimmen. Ich konnte mir einen Pullover ergattern und Mona fand eine schicke Jeans. Den Rest der Mall hatten wir schnell durchlaufen.

Als nächstes stand das erste Mal Tanken auf der To Do Liste. Eine Odyssee! Dass ich das Auto auf der richtigen Seite der Zapfsäule abstellte, war auch das Einzige, was an dem ganzen Tankvorgang problemlos ablief. Wie von den deutschen Tankstellen gewohnt, nahm ich den Zapfhahn, steckte ihn in den geöffneten Tank und drückte den Hebel. Leider floss kein Sprit. An der Zapfsäule war eine bebilderte Erklärung: 1. Kreditkarte einführen, 2. Zapfhahn in Tankstutzen, 3. Zapfhahn aktivieren (an der Säule) 4. Hebel drücken. Zu meinem Missfallen scheiterte ich schon bei Punkt 1. Auch auf Nachfrage bei einem Einheimischen, der mir mit aller Geduld die vier Bilder nochmals erklärte (wusste ich aber schon), konnte ich nicht so tanken, wie beschrieben. Beim Einführen der Kreditkarte wurde nämlich meine amerikanische Postleitzahl abgefragt. Diese habe ich nur leider nicht! Also marschierte ich in die Tankstelle und fragte dort nach. Schließlich bezahlte ich bei der Kassiererin im Voraus, die mir dann die Zapfsäule freischaltete. Danach konnte der Sprit endlich fließen. Bezahlt habe ich dann letztendlich nur das, was ich getankt hatte. Komplizierte Kiste. Der Preis dagegen stimmte mich wieder etwas fröhlicher: umgerechnet 65 (Euro)Cent der Liter!

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Von der Tankstelle ging es weiter nach Safeway, einer US-Supermarktkette, vergleichbar mit EDEKA, um frisches Obst und Getränke einzukaufen. An der Kasse ließen wir uns eine Club-Karte geben, mit der man direkt an der Kasse Rabatte und reduzierte Preise vom Kaufpreis abgezogen bekommt. Nichts mit Payback oder so. Bei unserem Einkauf sparten wir dann auch prompt 5 Dollar was bei uns in etwa einem Ersparnis von 20 % bedeutete.

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Mit Proviant an Board gingen wir dann die vielen Kilometer nach Oakhurst an. Die Fahrt dorthin war größtenteils stressfrei und verlief ohne größere Komplikationen. 100km vor dem Ziel legten wir eine kurze Verschnaufpause ein. Je näher wir dem Ziel kamen, desto hügeliger wurde das Terrain. Gegen 17.30 Uhr checkten wir dann im Shilo-Inn Oakhurst ein und bekamen mal wieder eine Suite mit zwei Queensize-Betten. Gebucht und bezahlt hatten wir lediglich ein Doppelzimmer. Nach einem kurzen Spaziergang in den „Ort“ und einem Abendessen zogen wir uns Schwimmsachen an, um die Hotel eigenen Pools zu benutzen (einer davon ist ein Whirlpool). So ließen wir den Abend gemütlich im Sprudelwasser ausklingen. Morgen stand der große Yosemite National Park auf dem Programm!



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1 Antwort zu “San Francisco – Oakhurst”

  • Oma sagt:

    Leiser mal wieder kein Blog.
    PS tanken hehe. Ist uns 2002 auch so passiert.
    Haben die Amis umgestellt? Oder wird in Gallone getankt.( ca. 3,6 l). Mich würde auch der Verbrauch des Autos interressieren.
    Noch viel Spaß und gutes Wetter. Bei Frisco hat es gebrannt mit 7 Toten.
    Gruß Oma

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