Highway 1

16 09 2010
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Dienstag, 14. September 2010

Heute begann unsere 4-tägige Reise von Pacifica entlang der Westküste bis nach Los Angeles. Um 8 Uhr waren wir bereits wach und machten uns allmählich abreisebereit. Nachdem ich meinen Papa telefonisch zum Geburtstag gratuliert und wir unsere Koffer gepackt hatten, ging es gegen halb zehn zum örtlichen Einkaufszentrum in Pacifica, um dort vor der Abfahrt noch ein Frühstück bei Starbucks einzunehmen. Im Anschluss wollte das Auto auch mal wieder getankt werden. Mittlerweile bin ich ein absoluter Profi in Sachen US-Tankstellen ;-).

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Über den Highway 1 führte uns der Weg durch hügelige Landschaften und steile Küstenabschnitte. Hin und wieder tauchten helle Sandstrände auf unserer linken Seite auf. Das Wetter wurde immer besser, je weiter wir nach Norden fuhren. Bei besonders herrlichen Ausblicken nutzten wird die Parkbuchten am Straßenrand, um ein paar Fotos von den schönen Küstenabschnitten zu machen. An einem großen Leuchtturm verließen wir sogar für eine Viertelstunde den Highway 1. Die Fotos sind natürlich in der Galerie zu finden.

Da wir viel Zeit für die 120 km nach Santa Cruz eingeplant hatten,  gingen wir die Strecke weiterhin gemütlich an. Um kurz vor 12 erreichten wir aber dennoch das Ortseingangsschild von Santa Cruz. Allerdings war nicht das Hotel unser erstes Ziel. Wir wollten vorher noch den Santa Cruz Mystery Spot anfahren. Der Mystery Spot ist ein Ort, an dem die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt scheinen. Durch optische Täuschungen und für uns nicht nachvollziehbare Erscheinungen erlebt man für gerade mal 5 Dollar (plus 5 Dollar fürs Parken) einige Kuriositäten. So wirkt man auf einem völlig in Waage liegendem Brett (bewiesen durch Wasserwaage) auf der einen Seite größer, als auf der anderen.

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Mona und ich hatten das Glück eine Privatführung zu bekommen. Die Gruppe vor uns trat sich mit über 20 Personen nahezu auf die Füße. Wir beide dagegen waren alleine mit dem Guide, der sich extra viel Zeit für uns nahm und Fotos aus allen Blickwinkeln schoss. Die Tour dauerte in etwa eine halbe Stunde und war interessant, unterhaltsam und unglaublich zugleich. Wer in Santa Cruz ist und eine halbe Stunde Zeit opfern kann, sollte sich diesen Mystery Spot anschauen!

Unser nächstes Ziel war dann unsere Unterkunft für die kommende Nacht. Die Ocean Pacific Lodge liegt nur 5 Gehminuten vom Strand entfernt und 10 Minuten vom Stadtkern. Leider teilte uns der Empfangsherr an der Rezeption mit, dass das Einchecken erst ab 15 Uhr möglich sei, das Zimmer wäre auch noch nicht für unseren Besuch vorbereitet. So entschlossen wir uns noch dazu, ein wenig den Ort zu erkunden. Mit dem Auto fuhren wir zum Strand, spazierten ein wenig am Meer entlang und schauten uns den Beach Boardwalk an. Einen kleinen Freizeitpark direkt am Strand.

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Von dort aus ging es weiter nach Burger King, wo wir unser Mittagessen einnahmen. Da unser Zeiger immer noch nicht auf 3 Uhr stand, vertrieben wir uns die Zeit, indem wir durch das nicht weit entfernte Safeway bummelten. Um viertel nach drei schlugen wir wieder in der Lodge auf und erhielten unseren Zimmerschlüssel (Karte). Das Zimmer ist geräumig, sauber und liegt im Erdgeschoss. Mit unserem Auto stehen wir also direkt vor unserer Zimmertür.

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Nach einer kurzen Verschnaufpause liefen wir von unserem Zimmer aus zur Küste, wo wir über den Pier spazierten und einen schönen Blick auf die Küste erhielten. Schon bei unserem Spaziergang auf am Strand hatten wir die Seelöwen entdeckt, die sich am und unter dem Pier rekelten. An einer Stelle am Pier hat man die Möglichkeit, eine Treppe zu einem Steg hinabzusteigen, von wo aus man richtig nah an die massigen Tiere herankommt. Mindestens 40 Tiere nutzen die Querbalken als Rastplatz. Auf dem Rückweg schauten wir uns die auf dem Pier ansässigen Shops und Restaurants an. Im Anschluss an unseren kleinen Küstenausflug schauten wir uns auch noch die Innenstadt von Santa Cruz an. Gegen 19.30 Uhr schlossen wir wieder die Tür zu unserem Zimmer auf. Völlig k.o. vom langen Tag. Morgen stehen der Henry Cowell Redwood State Park, eine Whalewatching-Tour in Monterey und die Innenstadt von Carmel auf dem Programm. Genächtigt wird dann auch in Carmel-by-the-Sea.

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1 Antwort zu “Highway 1”

  • Oma sagt:

    Hi Ihr Beiden.
    Ich dachte immer Ihr fahrt gen Süden und nicht Norden, dann kommt Ihr nie in LA an.
    Noch viel Spass und Überraschungen für die gute letzte Woche.
    Liebe Grüße Omama

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